Beenden von Diensten
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Hinweis
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Aktive Dienste am Netz/DFÜ und
offene Ports
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Entbinden der Netbiosdienste von dem
DFÜ-Netzwerk
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Beenden von epmap, isakmp und microsoft-ds
Hinweis:
Folgende Anleitung bezieht sich auf eine
Standardinstallation von Windows2000 Professional und dem Einsatz auf
einem Einzelplatzrechner mit nur einem Benutzer und direktem
Anschluß ans Internet (Modem/DSL). Beim Einsatz als
Mehrbenutzersystem, mit einem Router, Client im LAN oder mit
Serverdiensten für ein Netzwerk z.B. Proxy-, Web-, FTP-,
Mail-Server, Router usw., müssen die dafür zuständigen
Dienste und Konfigurationen, bestehen bleiben. Dieses gilt auch
für zusätzliche Dienste die mit Anwendungen installiert
werden und unter Umständen von MS-Systemdiensten abhängig
sein können.
Desweiteren nimmt diese Anleitung einem nicht die Entscheidung ab,
welche der hier vorgestellten Dienste tatsächlich in der gegebenen
Rechnerkonfiguration, bezogen auf das jeweilige Einsatzgebiete des
Systems, deaktiviert werden können oder ob sie für ein
speziellen Anwendungsfall aktiv bleiben müssen!
Vor einer Änderung der Systemkonfiguration ist aus
Sicherheitsgründen ein Backup bzw. Festplattenimage der
Systempartition, mit entsprechender Software anzufertigen.
Aktive Dienste am
Netz/DFÜ und offene Ports nach einer Standardinstallation von
Windows2000 Professional
Wie die Ausgabe von
TCPView zeigt, sind bei einer Standardinstallation
von Windows2000 Professional einige Ports offen und Dienste aktiv,
welche bei einem Einzelplatzsystem (s.o.) ohne Stabilitätsverlust
geschlossen bzw. deaktiviert
werden können.
Diese Dienste sind:
epmap (Port TCP/UDP 135)
isakmp (Port UDP 500)
microsoft-ds (Port TCP/UDP 445)
netbios-ssn (Port TCP 139)
netbios-ns (Port UDP 137)
netbios-dgm (Port UDP 138)
Entbinden der Netbiosdienste
(netbios-ssn, netbios-ns, netbios-dgm) von dem DFÜ-Netzwerk
(Internetverbindung)
- Unter Systemsteuerung / Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen
- Eigenschaften (Rechte Maustaste) von LAN-Verbindung (sofern
vorhanden) aufrufen
- Eigenschaften von Internetprotokoll(TCP/IP) wählen
- Erweiterte Eigenschaften wählen
- unter Tabreiter 'WINS', "Netbios über TCP/IP deaktivieren"
auswählen
- Dialog mit 'OK' bestätigen, anschließende Meldung
ebenfalls mit 'Ja' bestätigen
- Unter Systemsteuerung / Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen
- Eigenschaften (Rechte Maustaste) von DFÜ-Verbindung aufrufen
- unter Tabreiter 'Netzwerk', die Haken bei "Datei- und Druckerfreigabe
für Microsoft-Netzwerke
- und "Client für Microsoft-Netzwerke entfernen
- Unter Systemsteuerung / Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen
- Im Menu Erweitert / Erweiterte Einstellungen... wählen
- die Haken bei allen Bindungen in 'Bindungen für
LAN-Verbindungen' entfernen
Die Ports
137,
138,
139 sind damit geschlossen
und die Dienste
netbios-ssn, netbios-ns und netbios-dgm deaktiviert! Auch Port
445
ist für ein Portscan geschlossen, obwohl er noch als LISTENING
angezeigt wird.
Beenden von epmap, isakmp und
microsoft-ds
- Ausführen von DCOMCNFG.EXE
Anmerkung: Falls nicht alle Tabs sichtbar sind,
liegt die Ursache meist darin, das der Dienst Distributed Transaction Coordinator deaktiviert wurde.
Damit alle Tabs sichtbar sind, den genannten Dienst zwischenzeitlich auf manuell setzen,
unter den nun sichtbaren Tabs alle notwendigen Einstellungen vornehmen und
anschließend den Dienst wieder deaktivieren.
- unter Tabreiter 'Standardeigenschaften' den Haken bei 'DCOM
(Distributed COM) auf diesem Computer aktivieren' entfernen
- unter Tabreiter 'Standardprotokolle' alle Protokollbindungen
entfernen
- Einstellungen der Startart der Dienste unter Systemsteuerung /
Verwaltung / Dienste, nach folgender Auflistung durchführen. Diese
Einstellungen und ein anschließender Reboot sind nötig, da
sonst ein deaktivieren des Treibers für microsoft-ds zu
Schwierigkeiten und Instabilität des Betriebsystems führen
kann.
Auf
"manuell" setzen
- Ablagemappe
- Anmeldedienst
- Anwendungsverwaltung
- COM+-Ereignissystem
- Computerbrowser
- DHCP-Client
- Dienst "Ausführen als"
- Distributed Transaction Coordinator
- DNS-Client
- Faxdienst
- Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung
- Hilfsprogramm-Manager
- IPSEC-Richtlinienagent
- Leistungsdatenprotokolle und Warnungen
- Nachrichtendienst
- NetMeeting-Remotedesktop-Freigabe
- Netzwerk-DDE-Dienst
- Netzwerk-DDE-Serverdienst
- Netzwerkverbindungen
- NT-LM-Sicherheitsdienst
- QoS RSVP
- RAS-Verbindungsverwaltung
- Remoteprozeduraufruf (RPC)
- Remote-Registrierungsdienst
- RPC-Locator
- Server
- Sicherheitskontenverwaltung
- Smartcard
- Smartcard-Hilfsprogramm
- Taskplaner
- TCP/IP-NetBIOS-Hilfsprogramm
- Telefonie
- Überwachung verteilter Verknüpfungen (Client)
- Unterbrechungsfreie Spannungsversorgung
- Verwaltung für automatische RAS-Verbindung
- Verwaltungsdienst für die Verwaltung logischer Datenträger
- Verwaltungsdienst für Datenträgerverwaltungsanforderungen
- Wechselmedien
- Windows Installer
- Windows-Verwaltungsinstrumentation
- Windows-Verwaltungsinstrumentations-Treibererweiterungen
- Windows-Zeitgeber
Auf
"automatisch" setzen
- Arbeitsstationsdienst
- Druckwarteschlange
- Ereignisprotokoll
- Geschützter Speicher
- Plug & Play
- Systemereignisbenachrichtigung
- Verwaltung logischer Datenträger
- Überwachungsdienst für die Verwaltung logischer
Datenträger
- Warndienst
Auf
"deaktiviert" setzen
- Indexdienst
- Routing und RAS
- Telnet
Nach dem Reboot, sind die Dienste
epmap und
isakmp
deaktiviert und die Ports
135,
500 geschlossen!
Was bleibt ist der
microsoft-ds hinter Port
445. Um
auch diesen zu deaktivieren ist folgendes zu machen:
6. microsoft-ds (Port 445)
(A) Empfohlene Variante zum Deaktivieren von microsoft-ds (von Torsten Mann)
Da eine Deaktivierung von microsoft-ds tief in das System eingreift und
es wahrscheinlich ist, daß hierdurch Probleme entstehen
können, verfolgt das Script einen anderen Weg. Es wird hierbei
Direct-SMB mittels dem Registry-Eintrag
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\NetBT\Parameters]
"SMBDeviceEnabled"=dword:00000000
deaktiviert. Dieser Schlüssel ist standardmäßig nicht vorhanden und muß daher angelegt
werden. Hierbei bleibt Netbios-Funktionalität erhalten, Port 445 wird dennoch geschlossen.
Diese Methode wird auch durch das Script "svc2kxp.cmd" angewendet.
(B) Alternativ: Beenden von microsoft-ds (nach Frank Kaune)
- unter Systemsteuerung / System
- unter Tabreiter 'Hardware' den Geräte-Manager... aufrufen
- Im Menü unter 'Ansicht' den Punkt 'Ausgeblendeten Geräte
anzeigen' auswählen
- im Gerätebaum den jetzt sichtbaren Zweig 'Nicht-PnP-Treiber'
expandieren
- den Treiber 'NetBios über TCP/IP' suchen
- die Eigenschaften des Treibers über Rechtsklick aufrufen
- unter Tabreiter 'Treiber', den Starttyp auf 'Deaktiviert' setzen
- über Rechtsklick, den Treiber abschließend deaktivieren
- Reboot des Rechners
Copyright 2001 by Frank Kaune - Kaune Softwaresysteme